„Der 1. Mord“ von James Patterson

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Titel: „Der 1. Mord“ (1. Teil der Women’s Murder Club Reihe)

Autor: James Patterson

Genre: Thriller

Seiten: 352 Seiten

Erscheinungsdatum: 11. Juni 2007

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Preis: 8,95 €

ISBN: 978-3-442-36919-5

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Inhalt:

Lindsay Boxer wird auf einen Mordfall im Grand Hyatt Hotel angesetzt, bei diesem ein Brautpaar in seiner Hochzeitsnacht in ihrer Suite umgebracht worden ist.

Nicht nur, dass Lindsay sich mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen muss, von der sie gerade erst erfahren hat, zu allem Überfluss bekommt sie für den Fall noch den attraktiven Chris Raleigh als neuen Partner vor die Nase gesetzt.

Als dann auch noch ein zweites Brautpaar ermordet wird, ist schnell klar, dass sie es hier mit einem Serientäter zu tun haben.

Lindsay merkt, dass sie Unterstützung von anderen Seiten brauchen, wenn sie den Fall schnellstens lösen möchten. Daher ruft sie mit ihrer besten Freundin Claire Washburn, der Pathologin, Cindy Thomas, der jungen Reporterin und Jill Bernhardt, der Staatsanwältin, den Club der Ermittlerinnen ins Leben.

Die 4 Frauen arbeiten neben den offiziellen polizeilichen Ermittlungen noch eigenständig an dem Fall. Das ist zwar alles andere als rechtskonform… aber auch nicht gerade kontraproduktiv!

Protagonisten:

Lindsay Boxer ist Inspector bei der Mordkommission der Polizei von San Francisco. Ihr Exmann verließ sie damals urplötzlich, seitdem hat sie Probleme Männern zu vertrauen. Sie leidet unter einer seltenen Krankheit, genannt aplastische Anämie. Diese kann tödlich enden; jedoch ist Lindsay eine Kämpferin, die sich als Ziel setzt den Killer, sowie die Erkrankung, zu bekämpfen.

Meine Meinung:

Die Erkrankung von Lindsay fand ich leider etwas deplatziert. Denn so wirklich zur Story beigetragen hat sie nicht und Lindsays Verhalten anfangs, in Bezug auf die Erkrankung, war, meines Erachtens, nicht sehr realitätsgetreu. Oftmals hätte ich sie am Liebsten bei den Schultern gepackt, geschüttelt und geschrien „Nun kotz dich doch endlich mal bei jemandem aus!“. Auch das Verhalten gegenüber ihrem neuen Partner Chris Raleigh fand ich etwas merkwürdig und es war alles in meinen Augen  sehr überstürzt.

Am Anfang wird man zwar direkt mit dem ersten Mord konfrontiert, jedoch passiert auf den ersten 100 Seiten leider auch nicht wirklich viel. Danach nimmt das Buch an Spannung zu.

Das Ende war leider aber etwas too much… Absolut übers Ziel hinausgeschossen :-/ Man war mit dem Ende mehr oder weniger zufrieden und das letzte Kapitel reißt nochmal alles um. Manchmal ist weniger einfach mehr! Hier hatte man dadurch nicht den gewünschten „Wow“-Effekt, sondern eher einen „Augenroll“-Effekt!

Die Charaktere waren alle super sympathisch und nicht zu aufgesetzt/fiktiv dargestellt. Alleine aus dem Grund, werde ich die Reihe weiterverfolgen!

Der Schreibstil war typisch James Patterson: kurze Kapitel – flüssig lesbar. Einfach top!

Ein guter Anfang der Reihe, aber leider halt nur „gut“ – daher von mir 3/5 Sternen!

 

 

 

 

 

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