„Das Haus des Todes“ von Paul Cleave

Titel: _20170415_145933„Das Haus des Todes“

Autor: Paul Cleave

Genre: Thriller

Seiten: 574 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 08.10.2012

Preis: 9,99 €

ISBN: 978-3-453-43695-4

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Klappentext:

Das stillgelegte Schlachthaus von Christchurch City, Neuseeland, wird zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Bei seinem ersten Einsatz findet der junge Polizist Theodore Tate dort die grausam zugerichtete Leiche eines zehnjährigen Mädchens. Nie wieder wird Tate die Bilder dieses albtraumhaften Szenarios vergessen können.

15 Jahre später: Christchurch, auch bekannt als Paradise City, wird von einer Serie brutaler Morde heimgesucht. Ein unheimlicher Serienkiller treibt sein Unwesen und bringt in einer einzigen Nacht vier Menschen mit jeweils 19 Messerstichen um. Auf den Körpern der Leichen finden sich Teile einer mysteriösen Botschaft.

Theo Tate ist mittlerweile aus dem Polizeidienst ausgeschieden und arbeitet als Gelegenheits-Privatdetektiv. Doch jetzt scheint seine Chance gekommen, wieder in das alte Team zurückzukehren, denn niemand kennt sich besser mit Serienkillern aus als er. Zusammen mit Detective Schroder macht er sich daran, das blutige Puzzle zusammenzusetzen. Schon bald wird klar, dass ihnen nur noch wenig Zeit bleibt. Der Killer entführt einen Arzt mit dessen Töchtern und verschleppt die Familie in das alte Schlachthaus von Christchurch, in dem einst das junge Mädchen ermordet wurde. Ein perfides Spiel nimmt seinen Anfang: Der Vater muss die Reihenfolge bestimmen, in der seine Töchter durch die Hand des Killers sterben sollen…

Meine Meinung:

Das Haus des Todes ist der sechste Teil der Christchurch-Reihe von Paul Cleave. Ich habe das Buch als Hörbuch über Audible gehört und war begeistert! Das Buch wird von Martin Keßler gesprochen (der deutschen Stimme von zb Vin Diesel ❤ ) und der macht seinen Job wirklich toll! Die Stimme passt einfach super zu den Charakteren von Theodore Tate und Carl Schroder 🙂 Und auch die weiblichen Stimmen, Kinderstimmen sowie die Emotionen der Menschen bringt Martin Keßler super rüber ohne dabei übertrieben verstellt zu wirken!

Das Buch wird in 2 Perspektiven geschildert. Abwechselnd zwischen Theodore Tate aus der Ich-Perspektive und Caleb Cole aus der allwissenden Erzählperspektive.

Der Prolog baut schon direkt mit einer Tat aus der Vergangenheit Spannung auf und macht Lust auf mehr.

Anfangs macht alles den Anschein, man hätte es mit einem Amokläufer zu tun. Doch im Laufe der Story wird klar, dass es sich hierbei um einen persönlichen Rachefeldzug handelt, der scheinbar irgendetwas mit einer Gefängnisstrafe zu tun hat. Als jedoch das Motiv hinter den Taten klar wird, kann man sich gut in Caleb Cole hineinversetzen. Mir zumindest ging es so!

Caleb Cole war mir recht schnell sympathisch. Durch diverse miteinander zusammenhängende Schicksalsschläge ist er ein gebrochener Mann, der einem oftmals einfach nur leid tut. Man merkt schnell, dass er eigentlich gar kein böser Typ ist. Jedoch war ich wirklich gespannt, ob er die Grenzüberschreitung Kindsmord begehen wird. Da man es ihm eigentlich nicht zutrauen würde, aber sein Handeln doch oft anderes angedeutet hat.

In diesem Teil entwickelte sich das Privatleben von Theodore Tate wieder weiter, was mir sehr gut gefiel. Und als Cleave-Fan bin ich froh, dass er endlich wieder auf die Beine gekommen ist! 🙂 Man merkt doch immer wieder, wie einem die Charaktere einer Reihe ans Herz wachsen! ❤ (auch wenn es sich hier nicht um eine richtige Reihe handelt)

Auch wurden wieder Charaktere und Fälle der vorigen Bücher erwähnt, was dem ganzen noch mehr an Tiefe verleiht! Man wächst mit der Geschichte von Christchurch einfach mit und wird ein Teil dieser.

Eine Sache jedoch hat mich in einen Zwiespalt gebracht… nämlich die Schilderung des Verhaltens der Kinder des Arztes. Einerseits kann ich mir vorstellen, dass Kinder in einem gewissen Alter nicht unbedingt ängstlich auf einen netten Einbrecher reagieren, andererseits finde ich das auch irgendwie etwas befremdlich :-/ Jedoch hat Cleave die teils ängstlichen, frechen und auch zickigen Emotionsschwankungen der Kinder super beschrieben. Dies wurde natürlich noch durch den Sprecher des Hörbuchs unterstrichen und perfektioniert! 🙂

Die gewohnten Längen und ausführlichen Handlungsstränge von Cleave waren auch wieder vorhanden, was ich aber nicht weiter störend finde. Auch die typische  Entwicklung der Charaktere, im Laufe des Geschehens, war wieder ausgereift und schön miteingebracht. Und für ein paar Lacher war auch wieder gesorgt! Die Geschichte war zwar mitreißend und spannend, konnte mich aber nicht so richtig fesseln. Das Ende hatte es jedoch in sich, da ich mit solchen Geschehnissen einfach nicht gerechnet hatte.

Alles in allem, bin ich jedoch sehr zufrieden und es ist ein tolles Buch für Zwischendurch. Daher gibt es 4/5 Sterne!

 

 

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