„Der Knochenbrecher“ von Chris Carter

 Titel: _20170415_150108.JPG„Der Knochenbrecher“ (3.Teil der Hunter & Garcia Reihe)

Autor: Chris Carter

Genre: Thriller

Seiten: 415 Seiten

Verlag: Ullstein

Erscheinungsdatum: 11.05.2012

Preis: 9,99 €

ISBN: 978-3-548-28421-7

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Klappentext:

Eine nicht identifizierte Frauenleiche wird in die Rechtsmedizin des Los Angeles County gebracht. Die Todesursache: unklar. Der Körper scheint unverletzt – bis auf die Vagina, die zugenäht worden ist. Was den Pathologen noch mehr schockiert: Bevor die Frau zugenäht wurde, hat der Täter ein Objekt in ihr platziert.

Detective Robert Hunter wird auf den Fall angesetzt. Seine Ermittlungen führen ihn in die Künstlerszene Hollywoods, in der Geld, Liebe, Besessenheit und Größenwahn regieren. Die Ermittlungen bekommen eine neue Richtung, als die attraktive Privatermittlerin Whitney Meyers auftaucht und Hunter auf eine Reihe vermisst gemeldeter Frauen aufmerksam macht, die, einem Informanten zufolge, angeblich von einem Psychopathen gefangengehalten werden…

Hunter jagt ein Monster, einen Täter, der gefährlicher ist, als ein Mensch es sich vorzustellen vermag, und in dessen Vergangenheit ein dunkles Geheimnis ruht – der Schlüssel zu diesem Fall.

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Carter ist wie immer flüssig lesbar und die Kapitel sind so kurz, dass die Seiten nur so fliegen.

Leider muss ich sagen, dass mir dieser Teil nicht so gut gefallen hat. Irgendwie kommt im Buch kaum Spannung auf, ausser zum Schluss. Der Fall an sich ist zwar super interessant und absolut krank, jedoch konnte mich die Story nicht packen.

Die Morde sind wirklich extrem einfallsreich… besonders als Frau finde ich diese sehr pervers und abartig. Auch der Hintergrund der Taten ist absolut interessant und gut durchdacht. Also genau so, wie ich es an sich mag.

Das wiedermal Hunters Kindheit vertieft wird, gefällt mir auch super! Robert Hunter ist generell ein sehr sympathischer Ermittler, jedoch auch leicht verkorkst durch seine Kindheit. Gut finde ich ausserdem, dass er diesmal keine Liaison mit einem der  weiblichen Charaktere hat.

Der Zufallshinweis von einem der Befragten, hat auf mich erstmal den Eindruck der schnellen simplen Lösung gemacht. Jedoch wird nach der Auflösung des Falles klar, dass es sich dabei nicht um solch einen Hinweis gehandelt hat. Für mich ein absoluter Pluspunkt!

Die Nebenstory ist diesmal wirklich grandios in die Hauptstory integriert worden, sodass das Gesamtpaket schön stimmig wirkt!

Bis zum Schluss habe ich keinerlei Vermutung gehabt, wer der Täter sein könnte. Als der Täter dann jedoch „entlarvt“ worden ist, bin ich schon etwas enttäuscht gewesen. Dias liegt keinesfalls am Täter, sondern daran, dass mich die Auflösung stark an den zweiten Band Der Vollstrecker erinnert hat. In meinen Augen leider sehr uneinfallsreich :-/

Das Ende ist wenigstens spannend, jedoch auch das Ein oder Andere etwas vorhersehbar. Trotzdem bleibt keine Frage unbeantwortet und der Fall wird zur vollsten Zufriedenheit des Lesers abgeschlossen.

Leider kann mich das Buch trotz des stimmigen Gesamtpakets nicht überzeugen, da es mir einfach an Spannung gefehlt hat und es mich auch nicht packen konnte. Daher leider nur 3/5 Sterne!

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3 thoughts on “„Der Knochenbrecher“ von Chris Carter

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